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Eltern-Taxi

heißt das Thema der drei Wochen dauernden Verkehrssicherheitskampagne nach den Herbstferien "besser zu Fuß zur Schule als mit dem Auto". Das Verkehrsdezernat und das Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main führen diese Aktion in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main durch.

Kurz vor der ersten Unterrichtsstunde und auch nach Schulschluss herrscht rund um die Schulen ein reges Treiben. Kinder laufen hin und her, eilen zu Bussen und Bahnen oder möchten schnell mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Zu diesem Durcheinander gesellen sich dann noch die „Eltern-Taxis“. Befragt man die Eltern nach den Gründen, weshalb sie ihr Kind mit dem Auto zur Schule fahren und abholen, so erhält man oft zur Antwort, dass dies aus Sorge um die Sicherheit der Kinder erfolge. Gut gemeint ist aber nicht immer gut gemacht. Tatsächlich bewirken die „Eltern-Taxis“ allzu oft das Gegenteil: Es wird gedankenverloren geparkt, zu schnell gefahren oder die Kinder werden nicht mit den vorgeschriebenen Rückhalteeinrichtungen gesichert. So entstehen Gefahren im Verkehr, nicht zuletzt auch für das eigene Kind.

Sollte es sich dennoch nicht vermeiden lassen, das Eltern-Taxi einzusetzen, denken Sie bitte an die beste Verkehrsregel:

 

"Gegenseitige Rücksichtnahme, egal wie Sie gerade unterwegs sind"

 

Sichern Sie die Kinder mit den dafür vorgeschriebenen Rückhalteeinrichtungen. Denn mehr als die Hälfte aller Kinder, die bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet werden, verunglücken im Pkw. Zahlreiche Verkehrskontrollen sollen die Verkehrsteilnehmer an die Einhaltung der Verkehrsregeln erinnern.


Hier einige Tipps für den sicheren Weg oder dem Transport der Kinder zur Schule:
  • Der Weg zur Schule sollte praktisch geübt und besprochen werden. Wichtig ist es, dies auch zu den üblichen Schulwegzeiten, also so wirklichkeitsnah wie möglich, zu tun.
  • Kontrollieren Sie ab und zu, ob sich Ihr Kind noch so verhält, wie Sie es mit ihm geübt und besprochen haben.
  • Seien Sie sich Ihrer Vorbildrolle bewusst. Loben Sie Ihr Kind und machen Sie ihm nicht unnötig Angst – es muss lernen, sich im Verkehr sicher zu bewegen.
  • Fragen Sie bei der Schule nach einem Schulwegplan. Schulwegpläne zeigen den sichersten Weg zur Schule. Sie liegen für Frankfurt am Main nicht nur in gedruckter Form bei den Schulen vor, sondern stehen auch im Internet unter www.frankfurt.de/schulen -> Schulwegweiser -> Schulwegpläne zum Abruf bereit.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es auch an gesicherten Übergangsstellen, wie zum Beispiel Zebrastreifen oder Ampelanlagen, vorsichtig sein muss, da sich Autofahrer nicht immer an die Vorschriften halten.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind rechtzeitig und ohne Stress den Weg zur Schule beginnen kann. So lässt sich ein Fehlverhalten aufgrund von Zeitmangel vermeiden.
  • Bilden Sie zusammen mit anderen Eltern und Kindern Abholketten, begleiten Sie Ihr Kind bis zum ersten Treffpunkt und holen Sie es von dort wieder ab.
  • Transportieren Sie die Kinder in geeigneten Sitzen. Geeignet sind sie, wenn die Klasse des Sitzes dem Körpergewicht entspricht. Wichtig ist, dass die Norm ECE 44/03 oder höher erfüllt ist.
  • Hinten darf ein Kind ab 3 Jahren nur dann ohne speziellen Sitz sitzen, wenn alle anderen Sitze bereits durch Kindersitze belegt sind und für einen weiteren kein Platz mehr ist.
  • Ab dem 12. Lebensjahr oder über 1,50 Meter Größe genügt der Gurt, wobei dieser vorschriftgemäß anzulegen ist!
Bitte beachten Sie diese Punkte, denn es geht um die Sicherheit unserer Kinder!

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Die Aktion Schulweg-Safari ist eine tolle Initiative. Schulweg-Safari Schulwewg-Safari, Schule, Eltern